| Stellungnahme zu Kip McKeans neugegründeter Bewegung von Gemeinden |
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| Mittwoch, 28. Februar 2007 | |
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Als Leitungsgremium wollen wir hier zu Entwicklungen in Bezug auf die mögliche Gründung einer "International Christian Church" in Berlin Stellung nehmen. (aktualisiert am 9.März 2007) Liebe Geschwister! Als Leitungsgremium wollen wir euch über eine Situation informieren, die uns Sorge bereitet.
Wir haben in den letzten Jahren als Gemeinde tiefgehende Veränderungen erleben dürfen. Unter anderem haben wir uns deutlich distanziert von Lehren und Praktiken, für die Kip McKean – vormals der Leiter unserer Bewegung von Gemeinden – stand, die vielen Menschen weltweit auf vielfache Weise geistlich und psychisch geschadet hat. Kip McKean wurde vor 1,5 Jahren von 60 Ältesten und Evangelisten unserer Bewegung von Gemeinden im Sinne von Apg. 20 verwarnt, da er trotz anders lautender öffentlichen Bekundungen, seine Haltung und Umgang mit anderen Menschen nicht änderte. Von Menschen, die ihm sehr nahe standen und ihn sehr gut kennen wird bestätigt, dass er weder von seiner hochmütigen und arroganten Haltung anderen Menschen gegenüber umgekehrt ist, noch von Respektlosigkeit und Verleumdung anderer Jünger und ganzer Gemeinden. Er hält weiterhin fest an unbiblischen ethischen Maßstäben, an Selbstverherrlichung und spalterischem Verhalten. Er hält auch weiterhin daran fest, in Reden und Veröffentlichungen die ICOC zu verspotten und zu verunglimpfen. Inzwischen hat er seine eigene Bewegung von Gemeinden (die International Christian Church) gegründet. Diese hat begonnen in verschiedenen Städten, in denen es bereits Gemeinden Christi gibt, neue Gemeinden zu gründen (z.B. in London, Stockholm, Kiew und Tallinn). Es scheint so, dass sich eine ähnliche Gruppe in unserer Stadt formiert. Nach persönlichen Gesprächen, die diese Woche mit Leitern aus Gemeinden, in denen das bereits passiert ist, geführt worden sind, scheint es so, dass diese Gründungen nach einem ähnlichen Schema ablaufen:
Dies halten wir für einen spalterischen, zerstörerischen und lieblosen Umgang unter Christen. Wir wären nicht allzu überrascht, wenn in Berlin ebenfalls ähnlich vorgegangen werden würde. Wir sind zuversichtlich, dass Gott uns in den letzten Jahren wertvolle Lektionen gelehrt hat und wir mit Gottes Hilfe auf einem guten Weg sind. In diesem Sinne wollen wir unsere Kräfte darauf konzentrieren Gott und einander zu dienen, den Menschen in Berlin zu dienen und das Evangelium zu verbreiten. Dirk Dunkel, Mirko Russo, Sebastian Maaß (Gemeinderat) Nachtrag 9.März 2007: Aus einem Gespräch mit dem Verantwortlichen für die Gründung der Berliner International Church, Robert Wolf, wurde uns explizit gesagt, dass neue Mitglieder nicht aus dem Kreis der Gemeinde Christi angeworben werden sollen (Motto: "Es gibt genug Verlorene für alle in Berlin"). Nur mit denjenigen, die initiativ den Kontakt mit der neuen Gruppe suchen, würde der Dialog aufgenommen. Des Weiteren nimmt Robert Wolf Abstand davon, die neue Gemeinde dadurch zu profilieren, dass man die bestehende Gemeinde in ein schlechtes Licht rückt, wie das leider bei anderen Neugründungen geschehen ist.
Brief von 65 Ältesten und Evangelisten der Internationalen Gemeinde Christi an Kip McKean, der ihn öffentlich zur Umkehr aufruft. Viele von ihnen kennen Kip McKean seit 20-30 Jahren und haben über viele Jahre eng mit ihm zusammengearbeitet.
Auszugsweise deutsche Übersetzung des o.g. Briefes. |











